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"Wenn du nichts bist,
das du verlieren könntest
bist du frei."

Tara PAIGHAMBARI ist eine träumende Macherin.

Mit TARA PAIZN vereint Tara ihren Dreiklang von Wissenschaft, Mystik und Gestaltung durch das erzählen von Geschichten und dem kreieren von Räumen. Sie möchte Menschen im einzelnen aber auch die Zivilgesellschaft als solches inspirieren, den Widersprüchlichkeiten der Welt bewusst zu begegnen und den Mut zu haben - gemeinsam neue Wege zu gestalten.

NeurowissenschaFTEN

Um die Welt, in der sie lebt, besser verstehen zu können, hat Tara schon immer neben ihrer intuitiven Wahrnehmung auch auf ihren analytischen Verstand gesetzt. Als Neurowissenschaftlerin beschäftigte sie sich mit genetisch vererbbaren Veränderungen der Lern- sowie Alterungsprozesse des Gehirns und verinnerlichte dabei tief, wie fragil Informationen im menschlichen Gehirn gespeichert sind. Tara nutzte ihr Verständnis von komplexen Systemen und arbeitete einige Jahre als Strategie- und Transformationsberaterin für eine renommierte Berliner Boutique-Beratung und Think Tank. Dort machte Tara entscheidende Erfahrungen während eines politisch sehr umstrittenen Projekts, das ihre Sicht auf unsere Gesellschaft und ihre Arbeit für immer veränderte. Gerade dort erkannte sie, wie wichtig der Zwischenraum zweier Extreme ist.  

 

Heute nutzt sie ihr neurowissenschaftliches Wissen, um über Propaganda, Machtstrukturen, politische Abhängigkeiten und Ungleichheit zu sprechen – mehr mit dem Ziel, gemeinsame Nenner zu finden, als aufzuklären. Tara ist der festen Überzeugung, dass, wenn wir anfangen, die Perspektiven unserer Mitmenschen zu begreifen, wir nicht nur erfolgreicher den Krisen unserer Zeit begegnen können, sondern auch eine Form von Zugehörigkeit entwickeln, unabhängig von Identitätspolitik, die alle inkludiert und auf ethisch-moralischen Kernwerte zurückführt.​

Mystik

In die Mystik wurde Tara regelrecht hineingeboren. In dem Haus ihrer Familie war die Spiritualität so präsent, wie die Luft zum atmen. Schon früh lernte sie, dass Bewusstsein ein fortwährender Dialog zwischen dem Außen und Innen ist. Sie nennt sich selbst eine „Mystikerin in Ausbildung“, weil sie weiß, dass sie für immer der Lehrling ihres Lebens bleiben wird.

 

Als Neurowissenschaftlerin betrachtet Tara Mystik nicht als Gegensatz zur Wissenschaft. Sie sieht sie tief miteinander verzahnt. Studien wie jene der an der Columbia University in New York lehrenden Professorin Lisa Miller, die das „erwachte Gehirn“ beschreibt, zeigen für Tara, was sie seit Kindheit spürte: Spiritualität hinterlässt messbare Spuren in dieser Welt und ist entkoppelt von Religionen .

 

Als Vertreterin einer neuen Ethik des Bewusstseins sucht sie nicht nach übernatürlichen Wahrheiten, sondern nach einer Sprache, in der sich das Spirituelle und das Rationale versöhnen können. Tara erinnert daran, dass Bewusstsein eine verletzliche Ressource ist, die ethisch gepflegt und geschützt werden muss. In einer Zeit, in der Spiritualität zu einem Werkzeug persönlicher Vermarktung geworden ist und Bewusstseinsarbeit häufig missbraucht wird, plädiert sie für einen verantwortungsvollen Umgang mit innerer Klarheit: Bewusstsein darf niemals Mittel zur Manipulation oder Selbstüberhöhung werden, sondern muss ein Raum bleiben, in dem Integrität, Würde und Empathie wachsen können.

Gestaltung

In ihrer Arbeit entwickelt Tara Formate, Räume und purpose-getriebene Unternehmen und erzählt als Autorin Geschichten, die ihr gesamtes Wissen bündeln. Sie macht sichtbar, dass Widersprüche unumgänglich sind – und dass wir lernen müssen, Ambivalenzen auszuhalten, wenn wir eine gerechte Zukunft gestalten wollen.

In Formaten wie „Power Play & People“ zeigt sie als Neurowissenschaftlerin und Geschichtenerzählerin, wie unsere Wahrnehmung demokratische Prozesse steuert und lässt die Menschen fühlen, bevor sie erklärt. Ihre Keynotes verbinden Empathie, Wissenschaft und persönliche Geschichte zu echter gesellschaftlicher Wirkung. Sie spricht über Machtpsychologie, Demokratie, Migration und die Verbindung von Neurowissenschaft und Bewusstsein.

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Dabei stärkt sie andere, indem sie authentisch bleibt: nahbar, angreifbar und ganz bei sich.

Nach einem sehr turbulenten Leben, mittlerweile fünf Gründungen und tiefen spirituellen Erfahrungen weiß sie, dass wir als Menschen erst dann wirklich frei sind, wenn wir nichts mehr sein müssen, was wir verlieren könnten. Diesen sanft radikalen Ansatz versucht sie Tag für Tag vorzuleben – und mit ihrer Arbeit in die Welt zu tragen.

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Tara weiß aus eigener Erfahrung, dass Gestaltung immer auch Hingabe bedeutet. Hingabe an Wege, die sich erst im Gehen zeigen, und an Entscheidungen, deren Konsequenzen sie oft erst später verstehen wird. Sie vertraut darauf, dass Dinge enden müssen, damit Neues entstehen kann, auch wenn es in der Gesellschaft wie Scheitern wirkt. Inspiriert von Michael A. Singers Haltung zur inneren Ausrichtung sieht sie im Loslassen keinen Verlust, sondern eine Bewegung zurück in die eigene Integrität. Fehler betrachtet sie nicht als Brüche, sondern als notwendige Einschnitte auf einem lebendigen Weg, der uns manchmal Flügel verleiht und manchmal erdet. 

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